Die Ausschreibung für den Kunstförderpreis ist für Februar 2012 vorgesehen und wird auf der Internetseite veröffentlicht. Bei Interesse schicken Sie gerne eine E-Mail an info@aachenerkunstroute.de, so dass wir Ihnen die Ausschreibung bei Veröffentlichung zuschicken können.

Einzigartig in der Region ist der "Young Artists" Kunstpreis der Aachener Kunstroute, ein Förderpreis für junge Künstler und Künstlerinnen in der Region, die experimentell und innovativ arbeiten.
Mit dem 10. Young Artists wird der Düsseldorfer Künstler Sebastian Wickeroth (*1977) ausgezeichnet, der Studien an der Kunstakademie Münster, der 'École supérieure des Beaux-Arts de GenËve und der Kunstakademie Düsseldorf absolvierte und 2007 Meisterschüler von Hubert Kiecol wurde.


Die diesjährige Jury (Maria Engels, Leiterin "Kunst aus NRW", Kornelimünster; Dr. Brigitte Franzen, Direktorin Ludwig Forum für Internationale Kunst; Oliver Henn, Galerist, Maastricht; Renate Hoffmann, Galeristin, Aachen; Karl-Heinz Jeiter, Künstler und Mitarbeiter Ludwig Forum für Internationale Kunst; Walter Mießen, Vorsitzender IKOB, Eupen) hat sich einstimmig für Sebastian Wickeroth entschieden, der ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro erhalten und seine Arbeiten zur Aachener Kunstroute in einer Einzelausstellung in "Kunst aus NRW" in der ehemaligen Reichsabtei Aachen/Kornelimünster präsentieren wird.
Sebastian Wickeroth besetzt und verändert mit seinen großen Installationen aus Gipskartonplatten, Folien und anderen Materialien den Raum. Seine Objekte und Installationen besitzen meist perfekte, glatte, monochrome Oberflächen, die dann in einem scheinbaren Akt der Gewalt ganz oder teilweise zerstört, deformiert oder verbogen wurden, so als seien sie gerade von der Decke in den Raum gestürzt. Dort liegen sie dann als irritierende, gewaltige Fremdkörper, die die vorhandene Architektur gründlich verändern, den Raum sprengen. Sebastian Wickeroth zerschlägt seine perfekten, geometrischen Gebilde allerdings nicht nach ihrer Fertigstellung, sondern er konzipiert und baut sie gleich als zerstörte Körper.
In einigen Arbeiten hat die konstruierte Zerstörung ein solches Ausmaß angenommen, das die Grundfläche des Raumes von splittrigen Elementen, gleich dem Eismeer von Caspar David Friedrich, ganz ausgefüllt wird. In diesen Arbeiten steht der Betrachter irritiert und gefesselt vor den Elementen, die mit der Architektur zu verschmelzen scheinen und zugleich doch in einem starken Kontrast zu ihr stehen. (www.wickeroth.de).
2001 Sabine Groten Website | Eugenia Torben | Patricia Yasmine Graf Website | Begründung (word)
2002 C5 - Frank Hauschildt, Marion Heinrichs, Phillip Noller, Günther Schäfer (2002) | Begründung (word), Website
2003 Anneke Eussen Begründung (word) | Website
2004 Karina van Heck Begründung (word) | Website
2005 Yun Lee Begründung (word) | Website
2006 Martina Sauter Begründung (word) | Bild
2007 Tanja Bogo Begrünung (word) | Bild
2008 Florian Meisenberg Begründung (word) | Website
2009 Oliver Kunkel Begründung (word) | Website | Bild
2010 Sebastian Wickeroth Website