29. Aachener Kunstroute: 400 Kunstschaffende an 46 Stationen
Am letzten Septemberwochenende wird Aachen wieder zur großen Kunstlandschaft – bei freiem Eintritt und rund 50 Veranstaltungen wird Kunst aus allen Sparten gezeigt
Aachen, 11. August 2026. Mehr als 400 Künstlerinnen und Künstler, 46 Stationen, rund 50 Veranstaltungen und drei Tage voller Kunst: Vom 25. bis 27. September 2026 findet die 29. Aachener Kunstroute statt. Museen, Galerien, Produzentengalerien, Künstlergruppen und besondere Kulturräume öffnen ihre Türen und präsentieren ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst. Der Eintritt zu allen Stationen ist frei.
Den Auftakt bildet die Vernissage am Freitag, 25. September, um 20 Uhr in der historischen Aula Carolina, Pontstraße 9. Am Samstag und Sonntag sind alle Stationen jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Einige, im Programm blau gekennzeichnete Ausstellungsorte, laden am Samstag sogar bis 22 Uhr zum Besuch ein.
Die Aachener Kunstroute steht auch in diesem Jahr für die besondere Verbindung von etablierter Kunstszene und neuen künstlerischen Positionen. Neben bekannten Museen und Kunstorten beteiligen sich neue Galerien, Produzentengalerien und Künstlergruppen. Darüber hinaus öffnen zahlreiche besondere Räume eigens an diesem Wochenende ihre Türen. Dabei sind Ateliers, Bunker, Museen, Hinterhöfe und Werkstätten. Zu sehen sind künstlerische Keramik, Fotografie, Skulpturen, Schmuckkunst, Malerei, Druckgrafik und anderes mehr.
International ist die Kunstroute ebenfalls breit aufgestellt: Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden sind ebenso vertreten wie Kunstschaffende jenseits der Region, beispielsweise aus Litauen und Tschechien. Kreativität kennt also erfreulicherweise keine Grenzen.
„Ich freue mich über die besondere Vielfalt an Künstlerkolleginnen und -kollegen, die wir in diesem Jahr präsentieren können, da sind sozusagen Altbekannte ebenso dabei wie junge, kreative Nachwuchstalente“, sagt Heinrich Hüsch, Koordinator der Aachener Kunstroute, Vorsitzender des Vereins Aachener Kunstroute und selbst Künstler. Das breite Spektrum beteiligten Kunstschaffenden und die interessanten Ausstellungsorte seien ein wesentlicher Reiz der Kunstroute. „Und natürlich, dass zahlreiche Künstler selbst die Gäste begrüßen werden".
Kunst erleben – und Aachen neu entdecken
Rund 50 Veranstaltungen begleiten die Ausstellungen. Das Programm reicht von Führungen und Konzerten über Kunstcafés bis hin zu ungewöhnlichen Veranstaltungsformaten wie einem „Visuell-klanglichen Drachenbad“. Besucherinnen und Besucher können so nicht nur Ausstellungen ansehen, sondern Kunstschaffende, Kunstorte und unterschiedliche Formen der Auseinandersetzung mit Kunst unmittelbar erleben.
Auch Brita Hoog vom Verein Aachener Kunstroute blickt mit großer Zuversicht auf das Wochenende. „Wir erwarten wieder mehr als 25.000 Stationsbesucherinnen und -besucher“, sagt sie. Die große Anzahl zeige, wie fest die Kunstroute inzwischen im kulturellen Leben der Stadt verankert sei.
Für einen zusätzlichen Anreiz sorgt das Gewinnspiel „Kunstwerk nach Wahl“. Wer mehr als vier Stationen besucht, kann teilnehmen. Mit etwas Glück gibt es ein persönlich favorisiertes Kunstwerk im Wert von bis zu 500 Euro zu gewinnen.
Start in der Aula Carolina
Für Interessenten, die zum ersten Mal dabei sind, hat Heinrich Hüsch eine klare Empfehlung: „Am besten mit der Zentralausstellung und dem Infopunkt in der Aula Carolina beginnen.“ Von dort aus lasse sich die persönliche Route durch die Aachener Kunstszene am besten planen.
Orientierung bietet das umfangreiche Programmheft, das an den teilnehmenden Stationen ausliegt. Dort finden sich Informationen zu den Ausstellungen, Künstlerinnen und Künstlern, Veranstaltungen, Öffnungszeiten und ein Lageplan. Das komplette Programm sowie die Übersicht der 46 Stationen stehen außerdem online unter www.aachenerkunstroute.de zur Verfügung. Es gibt also viel zu sehen und zu erleben: Los geht’s.