Galerien, Kunstvereine und Museen Aachens laden herzlich ein zur:
Die Aachener Kunstroute ist eine jährliche Initiative der Galerien, Kunstvereine, Künstlervereinigungen und Museen in Aachen. Am Samstag, dem 25. und am Sonntag, dem 26. September 2010 werden sie alle ihre Räume und Ausstellungen ganztägig für ausgiebige Rundgänge öffnen.
25. / 26. September 2010
Samstag 11–19 Uhr
Sonntag 11–18 Uhr
Im Rahmen der Aachener Kunstroute 2010 schreiben die teilnehmenden Kunstinstitutionen zum zehnten Mal einen Förderpreis aus mit dem Titel »YOUNG ARTISTS«.
Sebastian Wickeroth ist der 10. „Young Artists“ Preisträger der Aachener Kunstroute
Sebastian Wickeroth, geb. 1977, studierte an der Kunstakademie in Münster, der Ecole supérieure des beaux-artes de Genève und der Kunstakademie in Düsseldorf. 2007 wurde er Meisterschüler von Hubert Kiecol.
Die Jury der Aachener Kunstroute beschloss einstimmig, den diesjährigen „Young Artists“-Förderpreis für junge Künstler und Künstlerinnen aus 106 Bewerbungen an den Düsseldorfer Künstler Sebastian Wickeroth zu vergeben. Der Preisträger wird seine Arbeiten zur Aachener Kunstroute (25.09. + 26.09.2010) in einer Einzelausstellung in „Kunst aus NRW“ in der ehemaligen Reichsabtei Aachen/Kornelimünster präsentieren. Die Ausstellung wird dort am 23. September 2010 um 20 Uhr eröffnet und ist bis zum 06. November 2010 zu sehen.
Sebastian Wickeroth besetzt und verändert mit seinen großen Installationen aus Gipskartonplatten, Folien und anderen Materialien den Raum. Seine Objekte und Installationen besitzen meist perfekte, glatte, monochrome Oberflächen, die dann in einem scheinbaren Akt der Gewalt ganz oder teilweise zerstört, deformiert oder verbogen wurden, so als seien sie gerade von der Decke in den Raum gestürzt.
Dort liegen sie dann als irritierende, gewaltige Fremdkörper, die die vorhandene Architektur gründlich verändern, den Raum sprengen.
Sebastian Wickeroth zerschlägt seine perfekten, geometrischen Gebilde allerdings nicht nach ihrer Fertigstellung, sondern er konzipiert und baut sie gleich als zerstörte Körper. In einigen Arbeiten hat die konstruierte Zerstörung ein solches Ausmaß angenommen, das die Grundfläche des Raumes von splittrigen Elementen, gleich dem Eismeer von Caspar David Friedrich, ganz ausgefüllt wird. In diesen Arbeiten steht der Betrachter irritiert und gefesselt vor den Elementen, die mit der Architektur zu verschmelzen scheinen und zugleich doch in einem staken Kontrast zu ihr stehen.
Die diesjährige Jury der Aachener Kunstroute bestand aus Maria Engels, Leiterin „Kunst aus NRW“, in Kornelimünster, Dr. Brigitte Franzen, Direktorin des Ludwig Forums, Oliver Henn, Galerist aus Maastricht, Renate Hoffmann, Galeristin aus Aachen, Karl-Heinz Jeiter, Künstler und Mitarbeiter des Ludwig Forums und Walter Mießen, Vorsitzender des IKOB in Eupen.
Informationen:
Susanne Güntner
Kulturbetrieb der Stadt Aachen/Veranstaltungsmanagement
Tel.: 0241/432-4943
E-Mail: susanne.guentner@mail.aachen.de
Karl-Heinz Jeiter
Ludwig Forum für Internationale Kunst
Tel.: +49 (0)241 1807 115
karl-heinz.jeiter@gmx.de
www.aachenerkunstroute.de
Herausgeber: Arbeitskreis Aachener Kunstroute
Koordination: Kulturbetrieb der Stadt Aachen/Veranstaltungsmanagement